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"historischer Grundbuchauszug"
Ebensee Geschichte

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historische Begrife
Vulgo, Vulgoname, Familienname, geborene, unehelicher - ehelicher Name, Rufname, Taufname, Besitzer, Eigentümer, Pächter, Mieter, Geburtsname, Ortsgeschichte, Gemeindegeschichte, Familiengeschichte, Wappen, Sage, Erzählung, Mord, Kriminalfall, Verbrechen, Raub, Adel, Adelsgeschlecht, Adelsfamilie, Graf, Dorfgeschichte, Betrug, Streit, Nachbarschaftsstreit, Scheidung, Familienbande, Geburtsdatum, Sterbedatum, erste urkundliche Erwähnung, Erbschaft, Todesursache, Vergiftung, Erbschaftsstreit


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Ebensee.Geschichte [1].

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte die Gegend seit 1180 zum Herzogtum Steiermark, das 1192 die österreichischen Babenberger erbten. Die Gemeinde Ebensee wird erstmals 1447 erwähnt.Da wegen akuten Holzmangels in der Umgebung von Hallstatt das dortige Sudhaus nicht weiter ausgebaut werden konnte, befahl Kaiser Rudolf II. 1596 von Prag aus die Errichtung eines neuen Pfannhauses (Saline) in Ebensee, welche ab 1604 realisiert wurde. Am 8. Februar 1607 konnte das erste Salz gesotten werden. Die notwendigen Arbeitskräfte für das Sudhaus rekrutierte man hauptsächlich in Hallstatt, die Holzknechte in Aussee. Die Zuleitung der Sole erfolgte über eine fast 40 km lange Soleleitung vom Hallstätter Salzberg, die unter der technischen Leitung des Ischler Waldmeisters Hans Kalss errichtet wurde.Im Jahr 1625 hatte Ebensee schon 1.000 Einwohner. Der Bau einer eigenen katholischen Kirche beginnt 1729. Die Kirche untersteht dem Kloster Traunkirchen. Ebensee wird 1771 erst Vikariat und 1786 selbständige Pfarre. Als man 1733 den Salinenarbeitern den freien Faschingsdienstag nehmen wollte, kam es zur "Faschingdienstagrevolte".Die Saline, zahlreiche Häuser und der Kirchturm wurden 1835 bei einem Grossbrand zerstört. Bei der Märzrevolution 1848 wird in Ebensee eine Nationalgarde aufgestellt. Ein erster Telegraf wird 1866 in Ebensee errichtet. Der Anschluss von Ebensee an das österreichische Eisenbahnnetz erfolgte 1877 durch die Salzkammergutbahn, eine Nebenbahn der Rudolfsbahn. Die Bahnstrecke führte von Attnang-Puchheim in Oberösterreich nach Stainach-Irdning in der Steiermark. Dadurch sollte der einsetzende Fremdenverkehr gefördert werden und der gewaltige Brennstoffbedarf der Salinen, der durch die immer knapper werdenden Waldbestände nicht mehr gedeckt werden konnte, durch die Versorgung mit Kohle abgedeckt werden. Die Brüder Alfred und Ernest Solvay errichten 1883 eine Ammoniak-Soda-Fabrik, die Solvay-Werke in Ebensee. Im Jahr 1887 wird die Freiwilligen Feuerwehr Ebensee gegründet.Die Einführung elektrischen Stroms erfolgt 1907 nach dem Bau eines Elektrizitätswerkes am Offenseebach. Während des Ersten Weltkriegs fallen 218 Einwohner, 6 weitere werden vermisst. Zudem ist der Ort 1917 von einer grossen Hungersnot betroffen. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Im Jahr 1927 wird eine von Adolf Bleichert & Co. gebaute Seilschwebebahn auf den Feuerkogel eröffnet. Ebensee wird 1929 Marktgemeinde. Während des österreichischen Bürgerkriegs nehmen im Februar 1934 ein Grossteil der Ebenseer Arbeiter am Generalstreik teil. Das Bundesheer marschiert ein und schlägt den Aufstand nieder.Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehört Ebensee zum Gau Oberdonau.Im November 1943 wurde das Konzentrationslager Ebensee als Nebenlager des Konzentrationslagers Mauthausen errichtet - mit dem Tarnnamen Projekt Zement, es diente der Verlegung der Raketenversuchsanstalt Peenemünde in eine bombengeschützte Umgebung. Von November 1943 bis Mai 1945 starben im KZ Ebensee 8.745 Häftlinge. Ende April 1945 gab es 18.437 Häftlinge in Ebensee. Die Befreiung des Lagers erfolgte am 6. Mai 1945 durch amerikanische Truppen. Im Zweiten Weltkrieg sind 289 Ebenseer gefallen und weitere 90 wurden vermisst. Auf dem Gelände des Konzentrationslagers wird nach 1945 ein DP-Lager für jüdische so genannte "Displaced Persons" eingerichtet. Aufgrund von Spannungen zwischen den polnischen und den jüdischen Lagerbewohnern wurden die meisten jüdischen DPs nach Bad Gastein verlegt.Durch die Traunverbauung wird von 1951 bis 1957 ein Hochwasserschutz aufgebaut. Die evangelische Kirche wird 1953 eingeweiht. Eine neue Spannbetonbrücke über die Traun wird 1954 errichtet. Im Jahr 1957 findet die 350-Jahr-Feier des Ortes statt. Am 23. September 1963 verübten italienische neofaschistische Terroristen Sprengstoffanschläge auf Saline, Feuerkogelseilbahn und Löwendenkmal. Dabei wird ein Gendarm getötet und vier weitere Personen verletzt. [2]Das neue Rathaus mit Nebeneinrichtungen wird 1973 eröffnet. Die Saline wird 1979 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Im gleichen Jahr wird eine neue Gross-Saline in Ebensee/Steinkogl gebaut und das Heimatmuseum im "Salinenverwesamt" eröffnet. Eine neue Feuerkogl-Seilbahn wird 1986 in Betrieb genommen. Im Jahr 1988 erhält Ebensee den Titel "Jugendfreundlichste Gemeinde Oberösterreichs".Das KV Kino Ebensee wird 1992 mit dem oberösterreichischen Landeskulturpreis ausgezeichnet und die Kunsttagesreise Prä-Post-Brunft (Christoph Herndler, Reinhard Kannonier, Georg Nussbaumer, Walter Pilar & Norbert Schweizer) mit dem oberösterreichischen Förderungspreis für alternative Kulturarbeit.Im Jahr 1995 findet eine grosse internationale 50-Jahr-Feier der Befreiung des KZ Ebensee statt. Ein Jahr später wird der KZ-Gedenkstollen eröffnet. Der ehemalige Inhaftierte im KZ Ebensee, Roberto Castellani aus Prato, wird 1997 Ehrenbürger der Marktgemeinde Ebensee.Das Zeitgeschichte Museum Ebensee wird 2001 eröffnet. Im Jahr 2002 wird Ebensee "Fahrradfreundliche Gemeinde" sowie "Klimabündnisgemeinde". Von 2004 bis 2005 erhält Ebensee einen neuen Hochwasserschutz. Ebensee wird 2005 Österreichs erste "attac-Gemeinde". Am 30. September 2005 schliesst Solvay die Soda-Produktion. Im Jahr 2007 wurde die 400-Jahr-Feier der Gemeinde veranstaltet. Ebensee beteiligte sich 2008 an der dezentralen oberösterreichischen Landesausstellung "Salzkammergut" mit dem Projekt "Heimat - Himmel & Hölle - Migration im Salzkammergut"

Quellenangabe: Die Seite "Ebensee.Geschichte [1]." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 19. März 2010 13:24 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.


Ebensee.Wirtschaft.

Seine wirtschaftliche Existenz verdankt Ebensee der Salzproduktion. 1607 wurde das erste Sudhaus errichtet, damit war die weitere Geschichte des Ortes untrennbar mit dem "Pfannhaus" (Saline) verbunden. Als sich dazu Jahrzehnte später mit den Solvay-Werken ein weiterer salzverarbeitender Grossbetrieb in Ebensee ansiedelte, wurden Industriearbeitsplätze die wichtigste Erwerbsquelle der regionalen Bevölkerung. Dazu kamen florierende mittelständische Betriebe - etwa in der holzverarbeitenden Industrie, aber auch eine Vielzahl von Nahversorgern - die Ebensee zu einem ungeahnten Aufschwung verhalfen.Zwischenzeitlich musste die lokale Wirtschaft struktur- und globalisierungsbedingten Entwicklungen Rechnung tragen. In den letzten Jahren konnte allerdings eine Trendumkehr erreicht werden, und mit der Ansiedelung neuer Betriebe scheint eine positive wirtschaftliche Zukunft gesichert. Ehrgeizige Initiativen sollen die Tourismuswirtschaft ankurbeln und Ebensee mit seinem attraktiven Gästeangebot auch im Fremdenverkehr neu positionieren.

Quellenangabe: Die Seite "Ebensee.Wirtschaft." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 19. März 2010 13:24 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.



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Historisches Ebensee
Historisches Ebensee Stams
Historisches Ebensee Werndorf


Ebensee.Geografie.

Ebensee liegt auf 443 m Höhe im Traunviertel am Südufer des Traunsees. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 22,1 km, von West nach Ost 15,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 194,5 km². 63,7 % der Fläche sind bewaldet.Ebensee, Kohlstatt, Lahnstein, Langwies, Oberlangbath, Plankau, Rindbach, Roith, Trauneck, Unterlangbath.Katastralgemeinden: Ebensee, Langwies, Oberlangbath, Rindbach, Kohlstatt und Roith.

Quellenangabe: Die Seite "Ebensee.Geografie." aus der Wikipedia Enzyklopädie. Bearbeitungsstand 19. März 2010 13:24 UTC. URL: Die Autoren und Versionen Der Text ist unter der Lizenz GNU Free Documentation License und der Lizenzbestimmungen Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported verfügbar.



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Dr. Rößler-Straße,
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